Zeitenspiegel Reportagen

Hansel-Mieth-Preis 2011

1. Preisträger 2011

Die andere Seite

Erschienen in “GEO Special Schottland”

Von Autorin Susanne Krieg und Fotograf David Gillanders

Stahl und Kohle waren einmal. Das Arbeiterherz Glasgows hat aufgehört zu schlagen. Der Osten der Stadt gilt als härtester Platz Großbritanniens. Hier, im Stadtteil Gorbals, lebt die Familie von Paul Mann …

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Hansel-Mieth-Preis

1. Preisträger 2010

Freude, schöner Götterfunken

Erschienen in “Zeit Magazin”, Nr. 48/2009

Autorin Andrea Böhm und Fotograf Marcus Bleasdale

Was tun in einem von Bürgerkrieg, Armut und Korruption geschlagenen Land wie dem Kongo? Ein Orchester gründen! Händel, Mozart, Beethoven spielen — was sonst?

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Hansel-Mieth-Preis

1. Preisträger 2009

IM JAHR 2009 GAB ES GLEICH ZWEI GEWINNER DES HANSEL-MIETH-PREISES

Neon und Focus

Autor Stefan Scheytt und Fotografin Cira Moro, Autor Roland Schulz und Fotograf Luca Zanetti

Der mit 6.000 Euro dotierte Hansel-Mieth-Preis für engagierte Reportagen in Wort und Bild wird in diesem Jahr zwischen zwei deutschen Reporterteams aufgeteilt.

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Hansel-Mieth-Preis 2008

1. Preisträger 2008

Die Knochenmühle

Erschienen in “Greenpeace Magazin”, 6/2007

Autor Wolfgang Bauer und Fotograf Daniel Rosenthal

Chinas Wirtschaftsboom fordert Opfer: In den Fabriken ruinieren Millionen Wanderarbeiter ihre Gesundheit.

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Hansel-Mieth-Preis 2007

1. Preisträger 2007

Im Jahr 2007 gab es gleich zwei Gewinner des Hansel-Mieth-Preises

Erschienen in “Stuttgarter Zeitung”, 279/2006 und “GEO” 03/2006

Autorin Christine Keck und Fotograf Heinz Heiss, Autorin Hania Lucza und Fotograf Andreas Reeg

Bibeln und Pin-ups lässt Ronny Eisenbrandt in seiner Zelle zurück. “Den Glauben habe ich verloren und die Mädchen werde ich finden”, sagt er. Er soll Recht behalten.

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Hansel-Mieth-Preis 2005

1. Preisträger 2005

Das Dilemma des Commandante

Erschienen in “mare”, Heft 49

Autor Dimitri Ladischensky und Fotograf Francesco Zizola

Der Zwanzigtausend-Menschen-Retter hat keinen, der ihn feiert. Es ist Sonntag, milchblauer Glast hängt über dem Meer. An Land hat sich schon alle Milde verflüchtigt. Die Sonne führt den Empfangsplatz in seiner ganzen Leere vor.

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Hansel-Mieth-Preis 2004

1. Preisträger 2004

Killer üben Nächstenliebe

Erschienen in “Die Zeit”, 26.2.2004

Autor Christian Schüle und Fotograf Dirk Eisermann

Er ist gekommen. Es ist nicht schwer, ihn zu erkennen. Er ist klein. Er hat dürre Beine. Er ist 34. Er kommt jeden Tag zwischen zwölf und zwei. Reden kann er nicht. Er hat keinen Mund. Um den Hals gewickelt ist ein großes weißes Handtuch, das sein Gesicht verdecken könnte, wenn er eines hätte.

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Hansel-Mieth-Preis 2003

1. Preisträger 2003

Noch mal leben vor dem Tod

Erschienen in “SPIEGEL”, 23.9.2003

Autor: Beate Lakotta Fotograf: Walter Schels

Die meisten Ärzte kapitulieren, wenn sie nicht mehr heilen können – zu Unrecht. Die Erfahrung in Hospizen wie dem Berliner Ricam beweist, dass sich das Leiden Todkranker immer besser lindern lässt. Schwerer ist es oft, die Seele des Sterbenden mit dem Tod zu versöhnen.

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Hansel-Mieth-Preis 2002

1. Preisträger 2002

Pecnik – ein Dorf im Feindesland

Erschienen in “GEO”, 2/2002

Autorin Petra Reski und Fotograf Paolo Pellegrin

Schöne Natur hier, sagt die alte Frau, die neben dem Schutthaufen steht. Und wenn man die Häuser ignoriert, die man gebrandschatzt hat, wenn man sich die pockennarbigen Mauerreste, die verkohlten Fundamente und das Get ready Tschetnik! auf den Trümmern wegdenkt, wenn man es schafft, von den zerschossenen Apfelbäumen, den faustgroßen Einschusslöchern in der Kirche und von der unter Granatsplittern zerborstenen Linde auf dem Kirchhof abzusehen, dann muss man ihr zustimmen.

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Hansel-Mieth-Preis 2001

1. Preisträger 2001

Wandern für Deutschland

Erschienen in “SPIEGEL reporter”, Nr. 04/2001

Autor Uwe Buse und Fotograf Matthias Jung

Wie verwandelt man prügelnde Neonazis und linke Chaoten in gute Menschen? Diskutieren? Demonstrieren? Oder wegsperren? Ein Hotelier aus Wismar lud zwei Skinheads und zwei Punks ein zu einer Reise durch Namibias Wüste. 600 Kilometer in fünf Wochen, und das alles zu Fuß.

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Hansel-Mieth-Preis 2000

1. Preisträger 2000

Blödes Kind

Erschienen in “Das Magazin”, Nr. 38/2000

Autorin Antje Potthoff und Fotograf Vincent Kohlbecher

Das Mädchen hat nicht halten können, was sich die Mutter von ihrer Tochter versprach. Ist 23 Jahre alt und hilfloser als ein kleines Kind. Zu hundert Prozent geistig behindert, Epileptikerin. Eine klein gebliebene Frau, die zum Dickwerden neigt. Mit schmalen Kinderhänden und -füßen. Das helle, kurz geschnittene Haar strähnig, das Gesicht rund und flach, darin ein kleiner Mund, der beim Sprechen, Lachen, Staunen, bei jedem Öffnen Speichelfäden über den Zähnen freilegt.

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1. Preisträger 1999

Menschliche Überreste, 110 Kilogramm

Erschienen in “Spiegel spezial”, 4/1999

Autor Nicol Ljubic und Fotograf Andreas Herzau

Niemand in Bhedwal, dem Dörfchen im indischen Pandschab, konnte erklären, was diesen Jungen nach Deutschland getrieben hatte. Zurück bekamen sie ihn in einer Holzkiste.

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Hansel-Mieth-Preis 1998

1. Preisträger 1998

Palästina

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Autorin Stefanie Rosenkranz und Fotograf Kai Wiedenhöfer

Vor 22 Jahren, mitten in der Nacht, wurde der Häftling und Schriftsteller Mahmoud Shkair in einem israelischen Gefängnis aus dem Schlaf gerissen. Irgendjemand verband ihm die Augen und schob ihn in ein Auto. Irgendwann hielt der Wagen an. Irgendjemand schrie: “Raus!” Dann nahm man ihm die Augenbinde ab, und ein israelischer Offizier sagte: “Sie sind auf libanesischem Boden. Sie sind deportiert.” – “Ich komme zurück”, stammelte Shkair. “Nie”, sagte der Offizier und fuhr davon. Und Shkair taumelte im Morgengrauen seinem Exil entgegen.

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